Häufige Fragen - U

Der Vermieter darf bei öffentlich geförderten Wohnungen ein Umlagenausfallwagnis im Wege der Betriebskostenabrechnung berechnen. Diese gesetzliche Regelung zum Umlageausfallwagnis existiert nur für den preisgebundenen Wohnraum. Es bildet eine Sicherheit für mögliche Ausfälle für den Vermieter. Es darf nur mit 2 % der entstandenen Betriebskosten für die jeweilige Wohnung angesetzt werden.
 
Sofern ein, mit der Genossenschaft im Dauernutzungsverhältnis stehendes Mitglied verstirbt, kann der Ehegatte des verstorbenen Mitgliedes die Mitgliedschaft durch die Umschreibung erwerben. In diesem Sonderfall ist kein Eintrittsgeld zu zahlen. Ist der verwitwete Teil Mitglied geworden, so wird auch der Dauernutzungsvertrag im direkten Zusammenhang auf den neuen Vertragpartner umgeschrieben. Hier benötigt die Genossenschaft eine Sterbeurkunde des Mieters.
 
Damit der Einzug in Ihr neues Zuhause möglichst reibungslos klappt, ist eine gute Planung nötig. Einige wichtige Punkte haben wir für Sie zusammengestellt.
 
Möglichst frühzeitig
  • Mietvertrag für die alte Wohnung fristgerecht kündigen
  • evtl. Renovierungsmaßnahmen mit dem Vermieter absprechen
  • Übergabe / Übernahme diverser Gegenstände klären (Küche, Fußbodenbelag, Tapete …)
  • Besichtigung der neuen Wohnung
  • Zahlung der Kaution / Anteile mit dem Vermieter klären
  • Vorvertrag / Mietvertrag abschließen
  • Zählerstände schriftlich festhalten
  • exakten Umzugstermin festlegen
  • Umzugsurlaub beantragenUmzugshelfer bzw. Umzugsfirma organisieren
  • evtl. Lkw mieten
  • Parkplatz für Ein- und Auszug reservieren
  • neue Möbel bestellen (Liefertermine beachten)
  • Sperrmülltermin mit der Stadtverwaltung klären
  • Handwerkertermine klären
  • Babysitter organisieren
  • Adressänderung bekannt geben
  • An-, Um-, Abmeldungen (Formularseite Stadt Köln)
Kurz vor dem Umzug
  • Umzugskartons in unterschiedlichen Größen besorgen
  • Markierungsstifte zur Beschriftung der Kartons kaufen
  • Arbeitshandschuhe kaufen
  • Spanngurte zum Sichern der Ladung kaufen
  • Reinigungsmittel einpacken
  • Alte Decken / Handtücher / Luftpolsterfolie zum Schutz von Möbeln besorgen
  • Zeitungspapier zum Schutz von Gläsern und Geschirr sammeln
  • Snacks und Getränke für die Umzugshelfer einkaufen Am Umzugstag
  • Briefkasten leeren
  • Zählerstände schriftlich festhalten
  • Gas-, Wasserhähne schließen, Hauptsicherung ausschalten
  • Namensschilder abmontieren
  • letzter Kontrollgang durch die alte Wohnung
  • Umzugshelfer in die neue Wohnung genau einweisen
  • Namensschilder anbringen
  • Umzugshelfer verköstigen
     
Für Ungezieferbekämpfung in Mietwohnungen anfallende Kosten, sind nach der Betriebskostenverordnung umlagefähige Betriebskosten. Über einen Ungezieferbefall hat der Mieter den Vermieter unverzüglich zu informieren. Unterlässt er dies und das Ungeziefer verbreitet sich im ganzen Haus, macht er sich schadenersatzpflichtig. Die Bekämpfung von Ungeziefer muss unbedingt fachgerecht erfolgen.
Der Mieter ist ohne vorherige Zustimmung der Vermieterin weder zu einer Untervermietung der Mietsache noch zu einer sonstigen Gebrauchsüberlassung an Dritte berechtigt. Die Erlaubnis kann unter Umständen aus wichtigem Grund versagt werden. Im Falle der Erlaubnis hat der Mieter Anspruch auf schriftliche Erteilung. Bei unerlaubter Untervermietung oder Gebrauchsüberlassung an Dritte kann der Vermieter verlangen, dass der Mieter das Untermietverhältnis kündigt.
Der Vermieter ist berechtigt, seine Einwilligung zur Untervermietung von der Vereinbarung eines Untermietzuschlages abhängig zu machen. Im Falle einer Untervermietung an Dritte haftet der Mieter für alle Handlungen oder Unterlassungen des Untermieters.
Hier gelangen Sie zu einem Antrag zur Untervermietung
bzw. einem Formular zur Abmeldung eines Untermieters
siehe auch "Abwesenheit"
Ein wohnungsloses Mitglied kann mit Zustimmung der Genossenschaft seine Mitgliedschaft auf einen nahen Verwandten übertragen. Zur Übertragung vereinbart das ausscheidende Mitglied mit dem empfangenden Mitglied einen Gesprächstermin in den Geschäftsräumen der Genossenschaft. Die Mitgliedschaft des übertragenden Mitgliedes endet unverzüglich mit der Zustimmung durch die Genossenschaft. Der Dividendenanspruch entfällt zur gleichen Zeit.