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Häufige Fragen - H

Der Begriff des Hauswartes bzw. Hausmeisters, der haupt- oder nebenamtlich tätig sein kann, ist nicht einheitlich festgelegt. Das liegt in seinen verschiedenen Aufgaben begründet, die ihm unterschiedlich zugeordnet sein können. Er kann zum Beispiel für die technische Überwachung der Beleuchtung, Aufzüge, Pumpe, Heizung, Außenanlage etc. zuständig sein. Die Kosten des Hauswartes sind i.d. Regel umlagefähige Betriebskosten (wie z.B. Gartenpflege).
 
Eine Hausordnung hat die Aufgabe, Regelungen aufzustellen, die ein geordnetes und störungsfreies Zusammenleben der Mieter in einem Wohnhaus ermöglichen. Die Hausordnung soll daher den Gebrauch der Mietsache durch den Mieter ordnen. Sie konkretisiert mit ihren Bestimmungen Pflichten des Mieters, zu deren Einhaltung er sich bereits im Mietvertrag verpflichtet.
 
In unseren Wohnhäusern gibt es folgende Varianten der Hausreinigung: 1. Die Wohnungsnutzer reinigen im Regelfall in Eigenregie. Hierbei gehört, neben der wöchentlichen, wechselseitigen Reinigung des Treppenhauses und des Hauszuganges, auch die monatliche Reinigung von gemeinschaftlichen Kellerflächen sowie Trockenspeichern und Dachböden. 2. Die Hausreinigung wird von einer Reinigungsfirma durchgeführt - die Kosten werden über die Betriebskostenabrechnung abgerechnet. Soll die Hausreinigung von der kostenlosen Reinigung in Eigenregie auf die kostenpflichtige Reinigung durch eine Fremdfirma umgestellt werden, so benötigen wir einen, von allen Mietern des Hauses unterzeichneten, entsprechenden Antrag. Siehe auch "Treppenhausreinigung".
 
Gesetzliche Grundlage für die Erfassung und Abrechnung der Kosten für Zentralheizung und Warmwasser ist die Heizkostenverordnung. Diese sieht u. a. vor, dass an allen Heizkörpern Geräte zur Wärmeerfassung angebracht sein müssen, damit die Kosten gerechter verteilt werden können und ein finanzieller Anreiz zur Einsparung von Heizenergie besteht. Die anfallenden Heiz- und Warmwasserkosten werden in unserer Genossenschaft in der Regel zu 50% "verbrauchsabhängig" und zu 50 % „verbrauchsunabhängig“ abgerechnet. Bei dem „verbrauchsabhängig“ abgerechneten Anteil zahlt der Wohnungsnutzer das, was er tatsächlich verbraucht hat; die Größe seiner Wohnung spielt hierbei keine Rolle. Bei der „verbrauchsunabhängigen“ Abrechnung werden die Kosten entsprechend dem Anteil seiner Wohnfläche zugeordnet.
 
Was kann zum Beispiel zu den Heizkosten gehören?
  • die Kosten für Brennstoffe (Gas. Öl- oder Fernwärme),
  • die Stromkosten,
  • die Bedienungskosten,
  • die Aufwendungen für die regelmäßige Überprüfung der Betriebsbereitschaft und -sicherheit der Anlage und ihre Einstellung durch einen Fachmann,
  • die notwendige Reinigung der Anlage und des Betriebsraumes der Heizung,
  • die nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vorgeschriebenen Messungen,
  • die Verbrauchserfassung
  • die Berechnung und Aufteilung auf die einzelnen Mieter.
Wer mit Fernwärme versorgt wird, muss außer den Kosten für die Lieferung (Grund-, Arbeits- und Verrechnungspreis) anteilig auch die Kosten des Betriebs der dazugehörigen Hausanlagen mitbezahlen.
 
Was kann zum Beispiel zu den Warmwasserkosten gehören? Die Kosten für die Wassererwärmung entsprechen denen bei den Heizkosten. Neben den Verbrauchskosten zählen dazu die Grundgebühren und die Zählermiete, die Kosten für eventuelle Zwischenzähler sowie den Betrieb einer hauseigenen Wasserversorgungsanlage (Pumpen etc.) und einer Wasseraufbereitungsanlage, einschließlich der dafür benötigten Aufbereitungsstoffe.
 
Übrigens, die Kosten für Kaltwasser werden über die Betriebskostenabrechnung abgerechnet.
 
An dieser Stelle erhalten Sie noch ein paar Tipps zur Verringerung der Heizkosten:
Thermostatventile an Ihren Heizkörpern verhindern, dass Ihre Wohnung überheizt wird. Sie erkennen die jeweilige Zimmertemperatur und heizen jeden Raum ganz gezielt. Wir empfehlen zunächst die Stufe 3 bis 4. Ist Ihnen das zu kalt oder warm, regulieren Sie das Thermostatventil in kleinen Schritten.
 
Übrigens: Sie sparen mehr Energie, wenn Sie den Thermostat beim Verlassen der Wohnung auf 1 oder 2 drehen, anstatt ganz auszuschalten.
 
Der richtige Dreh:
Drehen Sie das Ventil auf "Frostsicherung", wenn die Wohnung per "Stoßlüftung" mehrmals am Tag gelüftet wird,
  • wenn Sie in den Urlaub fahren Drehen Sie die Ventile herunter,
  • wenn Sie tagsüber nicht in den Räumen sind,
  • wenn Sie schlafen gehen,
  • wenn Sie die Räume nicht nutzen.
     
Häufiges Duschen, trocknende Wäsche und viele Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Wird nicht ausreichend und richtig gelüftet, kann das zur Schimmelbildung führen. Einen optimalen Luftaustausch bringt das „Stoßlüften“: Lüften Sie mehrmals täglich für 3 bis 5 Minuten Ihre Wohnung mit weit geöffneten Fenstern - auch im Winter. Haben Sie Zentral- oder Sammelheizung, drehen Sie die Thermostate solange runter. Das spart Energie.
 
…sind Verbrauchserfassungsgeräte, die an solchen Heizkörpern befestigt werden, welche Bestandteil einer Zentralheizung, also einer Sammelheizung sind. Sie sollen den unterschiedlichen Heizgewohnheiten und dem so entstehenden unterschiedlichen Energieverbrauch der angeschlossenen Haushalte Rechnung tragen. Heizkostenverteiler werden in der Regel einmal jährlich von einem Ablesedienst abgelesen, sowie zusätzlich bei Mieterwechsel innerhalb des Hauses. Der Ablesedienst erstellt darüber hinaus mit den von der Wohnungsgesellschaft übermittelten Gesamtheizkosten sowie den abgelesenen Verbräuchen der beteiligten Haushalte - die Heizkostenabrechnung. Die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG bevorzugt im Rahmen der Wohnungsmodernisierung den Einbau von Gas-Etagenheizungen, welche jeweils die Beheizung einer Wohnung ermöglichen. Hier werden keine Heizkostenverteiler benötigt, da der Verbrauch der jeweiligen Wohnung direkt über den wohnungseigenen Gaszähler erfolgt. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen dem Mieter und dem Energielieferanten. Die Heizkostenverteiler der wenigen Zentralheizungen der Kölner Wohnungsgenossenschaft eG, sind in den vergangenen Jahren alle von dem vormals einfachen Verdunstprinzip auf digitale Erfassungsgeräte umgestellt worden. Für die Heizkostenverteiler ist vom Mieter eine Gerätemiete zu entrichten. Diese wird im Rahmen der Heizkostenvorauszahlung für die jährliche Heizkostenabrechnung berücksichtigt.