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Häufige Fragen - K

Bei einer Mietanpassung ist die sog. Kappungsgrenze unbedingt zu beachten, da diese Wirksamkeitsvoraussetzung für eine Erhöhung der Grundnutzungsgebühr ist. Kappungsgrenze bedeutet: Bei Mietanpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Grundnutzungsgebühr innerhalb von 3 Jahren nicht um mehr als 20% erhöht werden - auch dann nicht, wenn der Mietspiegel eine höhere Miete ausweist. Erhöhungen des Nutzungsentgeltes wegen durchgeführter Modernisierungsmaßnahmen erhöhen die Kappungsgrenze. Die Kappungsgrenze gilt nur in wenigen Ausnahmefällen nicht (z. B. Wegfall der öffentlichen Bindung).
 
Es ist üblich, dass Vermieter bei Mietbeginn zur teilweisen Absicherung von Ansprüchen die Zahlung einer Kaution verlangen. Die Höhe der Kaution ist gesetzlich begrenzt auf die Summe von drei Nettomonatsmieten. Die Kaution wird getrennt von unserem Vermögen angelegt. In angemessener Frist nach Ende des Mietverhältnisses wird die Kaution einschließlich erzielter Zinsen an Sie ausgezahlt, sofern es keine Gegenansprüche gibt (z. B. offene Mietforderungen oder Kosten für unterlassene Schönheitsreparaturen).
Es ist selbstverständlich, dass Kinder in der Wohnung spielen dürfen. Ihr Spielen darf aber nicht zu einer Störung anderer Hausbewohner führen. Darauf müssen Eltern, insbesondere während der üblichen Ruhezeiten, 13:00-15:00 Uhr und 22:00-7:00 Uhr, achten. Allerdings ist das Lachen, Weinen und Schreien von Kleinkindern von jedem Hausbewohner als natürliches Verhalten der Kinder hinzunehmen, ebenso die Unruhe, die infolge des normalen Spiels oder Bewegungstriebes der Kinder entsteht.
 
Die laufende Instandhaltung der Wohnung obliegt nach dem Gesetz grundsätzlich der Genossenschaft. Die Instandhaltungs- und Instandsetzungspflicht könnte jedoch teilweise durch Nutzungsvertrag dem Wohnungsnutzer auferlegt werden. So wird häufig im Nutzungsvertrag von anderen Vermietern geregelt, dass der Nutzer die Kosten für "kleinere Instandsetzungen" bzw. zur "Beseitigung von Bagatellschäden" in einem bestimmten Kostenrahmen trägt. Dies ist bei uns nicht der Fall. Jedoch bitten wir Sie, kleinere Handgriffe selbst zu erledigen und somit dazu beizutragen, Kosten einzusparen.
 

Ein Mitglied kann durch Kündigung seinen Austritt aus der Genossenschaft erklären. Die Kündigungsfrist beträgt derzeit 3 Monate zum Schluss eines Geschäftsjahres. Das Auseinandersetzungsguthaben wird sodann in der Regel nach der Mitgliederversammlung (Mitte des Folgejahres) ausgezahlt.

Beispiel:

  • Kündigung 15.09.2008,
  • Ende der Mitgliedschaft: 31.12.2008,
  • Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens: 30.06.2009

Stirbt ein Mitglied, so geht die Mitgliedschaft bis zum Schluss des Geschäftsjahres, in dem der Erbfall eingetreten ist, auf den Erben über. Die Mitgliedschaft endet sodann zum 31.12. des Jahres, indem der Erbfall eingetreten ist.

Beispiel:

  • Tod eines Mitgliedes und Einreichung aller erforderlicher Unterlagen durch den Erben: 20.10.2008,
  • Ende der Mitgliedschaft: 31.12.2008,
  • Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens: 30.06.2009

Kündigungsformular

Unter Einhaltung der in Ihrem Mietvertrag vereinbarten Frist (bis zum 3. Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats) können Sie Ihr Mietverhältnis jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Sie müssen dies schriftlich tun und sollten sich zu Ihrer Sicherheit die Kündigung schriftlich bestätigen lassen. Wichtig ist in jedem Fall, dass alle Mieter das Kündigungsschreiben der zu kündigenden Wohnung unterschreiben (keine Kopien o. ä.).
Kündigungsformular
 
Im Gegensatz zum Mieter können Vermieter das Mietverhältnis nur kündigen, wenn sie ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses haben.
 
Beispielsweise:
  • der Vermieter will neuen Wohnraum schaffen
  • der Mieter verletzt seine vertraglichen Pflichten
  • es liegen Eigenbedarfsgründe vor Anders als der Mieter muss sich der Vermieter an bestimmte Kündigungsfristen halten (bei Altverträgen teilweise bis 12 Monate)
Der Vermieter kann das Mietverhältnis auch fristlos kündigen, wenn ihm die Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht länger zuzumuten ist, beispielsweise wenn keine Miete gezahlt wird oder der Mieter den Hausfrieden nachhaltig stört.
Mietverhältnisse enden nicht automatisch mit dem Tod einer der Vertragsparteien, sondern gehen zunächst auf deren Rechtsnachfolger über. Im Falle des Todes des Mieters kann sowohl dessen Erbe als auch der Vermieter binnen einer Bedenkzeit von einem Monat mit einer weiteren Frist von drei Monaten das Mietverhältnis außerordentlich kündigen. Wichtig ist in jedem Fall, dass alle Erben das Kündigungsschreiben unterschreiben (keine Kopien o. ä.). Grundsätzlich benötigt die Genossenschaft eine Sterbeurkunde des Mieters und, sofern Guthaben ausgezahlt werden sollen, einen entsprechenden Erbnachweis. Bei Fragen stimmen Sie bitte einen persönlichen Termin mit uns ab. Kündigungsformular