Häufige Fragen - M

Das Mahnverfahren dient in Deutschland der vereinfachten Durchsetzung von Geldforderungen und ist in den §§ 688 ff ZPO geregelt. Das Mahnverfahren ermöglicht die Vollstreckung einer Geldforderung ohne Klageerhebung, also ohne Urteil. Auf Antrag des Gläubigers erlässt das Gericht nach formeller Prüfung einen Mahnbescheid. Der Vermieter kann mit Hilfe des Mahnbescheides z.B. rückständige Mieten, nicht gezahlte Schönheitsreparaturen, nicht eingezahlte Ratenzahlungen gegenüber dem Mieter einfordern. Folgt keine Zahlung aufgrund des Mahnbescheides, kann unter Bezugnahme auf den dann erstellten Vollstreckungsbescheid mit Hilfe des Gerichtsvollziehers die offene Forderung eingetrieben werden. Der Vollstreckungsbescheid hat, soweit er nicht beglichen wird, eine Gültigkeit von 30 Jahren.
 
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Bei freifinanzierten Wohnungen - im Gegensatz zu Sozialwohnungen - darf der Vermieter im Laufe des Mietverhältnisses die Miete auf die ortsübliche Vergleichsmiete (Mietspiegel) anheben. Die Miete ist den §§ 558 ff. BGB geregelt. Voraussetzung für diese Form der Mieterhöhung ist, dass die bisherige Miete in dem Zeitpunkt, in dem die Mieterhöhung eintreten soll, mindestens 15 Monate unverändert geblieben ist. (§ 558 Abs. 1 BGB). Mieterhöhungen wegen Modernisierungen oder wegen gestiegener Nebenkosten bleiben dabei außer Betracht. Mieterhöhungen bis zur ortsübliche Vergleichsmiete kann der Vermieter aber nicht einseitig "anordnen", es gilt das Zustimmungsverfahren. Danach wird die Mieterhöhung nur wirksam, wenn der Mieter zustimmt oder wenn ihn das Gericht zur Zustimmung verurteilt. Der Mieter muss zustimmen, wenn die Mieterhöhung formal in Ordnung ist, der Vermieter nicht mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete fordert, die Jahressperrfrist und die Kappungsgrenze eingehalten sind. ((link Kappungsgrenze)) Eine Modernisierungs-Mieterhöhung kann der Vermieter bei baulichen Veränderungen verlangen, für Maßnahmen, die den Wohnwert erhöhen oder eine nachhaltige Energieeinsparung bewirken. Für die Mieterhöhung für öffentlich-geförderten Wohnraum gelten andere Vorschriften (s. dazu insbesondere § 10 Wohnungsbindungs-Gesetz - WoBindG). Hier gilt das Prinzip der Kostenmiete, d.h. die Berechnung der Quadratmeter-Miete auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Erhöhung erfolgt hier ohne Zustimmung des Mieters gemäß Gesetz.
 
Für Sozialwohnungen darf nur die so genannte Kostenmiete erhoben werden, die die tatsächlich anfallenden Kosten für die Wohnung abdeckt. Ihre Höhe wird durch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ermittelt. Das Mietausfallwagnis darf mit zwei Prozent der Jahresmiete in diese Berechnung einfließen. Es soll dem Vermieter das Risiko abdecken, dass die Wohnung eventuell eine Zeit lang leer steht oder die Miete aus anderen Gründen nicht eingetrieben werden kann. Früher bezog sich das Mietausfallwagnis auch auf die Betriebskosten. Seit diese nicht mehr in der Kostenmiete enthalten sein dürfen, sondern getrennt abgerechnet werden müssen, ist der Betrag für das Mietausfallwagnis entsprechend gesunken. Zum Ausgleich dürfen Vermieter von Sozialwohnungen jetzt zusätzlich ein Umlageausfallwagnis in Höhe von zwei Prozent der jährlichen Betriebskosten verlangen. Siehe auch "Umlagenausfallwagnis".
 

Natürlich möchten wir nicht, dass es so weit kommt! Ein Leistungskriterium unserer täglichen Arbeit ist es, Mängel- bzw. Reparaturmeldungen zeitnah zu bearbeiten und zu beheben! Wenn Sie ein persönliches Gespräch mit Ihrem Ansprechpartner aus unserem Hause wünschen, rufen Sie uns an und machen einen Termin mit uns aus. Ihren Ansprechpartner finden Sie in dieser Liste. Ansprechpartner
 

Erheblicher Mietrückstand (Zahlungsverzug) ist ein zulässiger Grund für eine außerordentliche fristlose Kündigung nach § 543 BGB in Verbindung mit § 569 BGB. In diesem Fall muss der Vermieter nicht erst eine Abmahnung aussprechen, sondern kann gleich fristlos kündigen.
 
Der Mietspiegel, das transparenteste und einfachste Mittel, um im Rahmen eines Mieterhöhungsverlangens den Nachweis der ortsüblichen Vergleichsmiete zu erbringen. Dieser wird gemeinsam von Vertretern der Mieter- und Vermieterseite erstellt. Grundlage hierzu sind die §§558c und 558d BGB. Der aktuelle Kölner Mietspiegel ist Begründungsmittel.
 
Die Mitgliederversammlung (ab einer gewissen Mitgliederanzahl Vertreterversammlung) ist das oberste Beschlussorgan einer Genossenschaft. Diese findet in der Regel jährlich statt. Unabhängig von der Anzahl der gezeichneten Anteile verfügt jedes Mitglied / jeder Vertreter über 1 Stimme. Hier wird unter anderem über die Verwendung des Jahresüberschusses (z. B. Dividendenzahlung) Beschluss gefasst.
Die Mitgliedsnummer ist jene Nummer, unter der die Mitglieder in unserer Genossenschaft eingetragen sind. Jede Mitgliedsnummer ist nur einmal vergeben und ist einer Person zugeordnet. Diese Nummer hilft uns, Sie schneller in unserem EDV-geführten Verwaltungssystem zu finden und Ihre Daten, wie Anzahl der Anteile, Bankkonto, Dividende etc., schneller zur Hand zu haben. Bitte notieren Sie sich Ihre Mitgliedsnummer, die Ihnen mit Ihrem Dauernutzungsvertrag (1.Seite) mitgeteilt wird.
Um Modernisierungsarbeiten handelt es sich bei Maßnahmen zur Verbesserung der Mietsache, zur Einsparung von Energie bzw. Wasser oder zur Schaffung neuen Wohnraums. Diese Maßnahmen müssen Mieter grundsätzlich dulden. Plant der Vermieter nach abgeschlossener Modernisierungsmaßnahme eine Mietanpassung, so hat dieser den Mieter vorher hierüber zu informieren. Sodann können 11% der reinen Modernisierungskosten auf den Mieter umgelegt werden.
 
Der Mieter darf in seiner Wohnung musizieren, Musik hören und fernsehen. Allerdings darf er hierdurch andere Mitbewohner nicht stören. Dies gilt insbesondere während der Ruhezeiten (13.00 bis 15.00 Uhr und 22.00 Uhr bis 7.00 Uhr). In den Ruhezeiten ist auf jeden Fall Zimmerlautstärke einzuhalten. Prinzipiell gilt für das Musizieren das gleiche wie für alle anderen Geräusch- und Lärmquellen im Haus, wie z.B. für Fernsehen, CD- oder DVD-Spieler.
Je sorgfältiger der Müll getrennt wird, desto geringere Müllkosten und damit Wohnnebenkosten entstehen.
Die Gelbe und Blaue Tonne ist zurzeit kostenlos.
Da die Müllkosten nicht so einfach nach dem Verursachungsprinzip abgerechnet werden können, sondern im Verhältnis der Wohnflächen, belasten "Trennmuffel" die Müllkosten ihrer Nachbarn!
 
So trennen Sie Ihren Müll richtig:
 
1. Papiertonne (blaue Tonne)
  • Zeitungen
  • Zeitschriften
  • Papier- und Pappverpackungen mit dem Grünen Punkt
2. Recyclingtonne (gelbe Tonne)
  • Verpackungen aus Kunststoffen
  • Weißblech
  • Aluminium
  • Verbundstoffe
  • Beispiele: Kunststoffflaschen, Kunststoffbecher, Kunststofftragetaschen und Kunststofffolien, Milch- und Safttüten, Vakuumverpackungen aus Verbundstoffen, Weißblechdosen und -deckel

Bei Mängeln aller Art bitten wir Sie um Ihre Benachrichtigung:

  • persönlich
  • telefonisch unter (0221) 99 8787-0
  • als Reparaturmeldung per E-Mail

Bitte immer Name, Adresse und Telefonnummer angeben.
Wir beauftragen dann, sofern erforderlich, schnellstmöglich eine Firma, die sich zwecks Terminabsprache mit Ihnen in Verbindung setzt.