Häufige Fragen - A

Eine Abmahnung ist die (schriftliche oder mündliche) Aufforderung, ein vertragswidriges Verhalten zu unterlassen. Sie muss inhaltlich eindeutig die Vertragsverletzung benennen. Durch die Genossenschaft wird eine Abmahnung ausgesprochen, damit ein Mieter sein Verhalten ändert. Ändert dieser sein vertragswidriges Verhalten nicht, kann ggf. eine fristlose Kündigung ausgesprochen oder auf Unterlassung geklagt werden.

Für die Dauer einer längeren Abwesenheit (Urlaub, Kur, Krankenhausaufenthalt etc) ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass voraussehbare Schäden in der Wohnung verhindert werden können. Sinnvoll ist es, den Wohnungsschlüssel bei längerer Abwesenheit bei einer Person ihres Vertrauens zu hinterlassen. Hierüber sollte die Genossenschaft informiert werden, damit wir uns im Notfall direkt an die entsprechende Person wenden können.
 

Was passiert mit den Genossenschaftsanteilen? Die Summe der Genossenschaftsanteile (zzgl. Rücklagen) bilden das Eigenkapital einer Genossenschaft und damit die Basis ihres Geschäfts. D.h. die Anteile werden zusammen mit staatlichen Förderdarlehen und normalen Bankkrediten für Kauf oder Bau von Häusern, zur Instandhaltung, Modernisierung etc. verwendet. Fast alle Genossenschaften beteiligen ihre Mitglieder an der Gewinnausschüttung. Geschäftliche Überschüsse, die über diese Dividende hinausgehen, werden reinvestiert oder für Rücklagen verwendet. Eine Abschöpfung der Gewinne, wie bei kommerziellen Unternehmen, findet also nicht statt. Aufgrund dieser Vorteile sind viele ehemalige Mieter auch nach ihrem Auszug noch heute Mitglied unserer Genossenschaft.
 

Der Mieter muss dem Vermieter Mängel an der Wohnung oder an dem Haus unverzüglich mitteilen. Eine schuldhafte Unterlassung kann unter Umständen zu einer Schadenersatzpflichtigkeit führen.
 

Als Auseinandersetzungsguthaben bezeichnet man „aufgekündigtes Geschäftsguthaben, sprich Geschäftsanteile“. Die Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens erfolgt in der Regel zum 30.06. des Folgejahres, zu welchem die Geschäftsanteile aufgekündigt wurden. Wichtig ist hierbei, der Genossenschaft die aktuelle Kontoverbindung mitzuteilen.

Sofern das Auseinandersetzungsguthaben verstorbener Mitglieder an die Erben ausgezahlt werden soll, ist die Erbberechtigung nachzuweisen.
 

Zieht der Mieter vor Ablauf der Mietzeit oder Kündigungsfrist aus, entbindet dies ihn nicht von der Mietzahlung. Alle Rechte und Pflichten gelten bis zum Ende des Mietverhältnisses weiter.