Häufige Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf einige der häufig gestellten Fragen.

A

Eine Abmahnung ist die (schriftliche oder mündliche) Aufforderung, ein vertragswidriges Verhalten zu unterlassen. Sie muss inhaltlich eindeutig die Vertragsverletzung benennen. Durch die Genossenschaft wird eine Abmahnung ausgesprochen, damit ein Mieter sein Verhalten ändert. Ändert dieser sein vertragswidriges Verhalten nicht, kann ggf. eine fristlose Kündigung ausgesprochen oder auf Unterlassung geklagt werden.

Für die Dauer einer längeren Abwesenheit (Urlaub, Kur, Krankenhausaufenthalt etc) ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass voraussehbare Schäden in der Wohnung verhindert werden können. Sinnvoll ist es, den Wohnungsschlüssel bei längerer Abwesenheit bei einer Person ihres Vertrauens zu hinterlassen. Hierüber sollte die Genossenschaft informiert werden, damit wir uns im Notfall direkt an die entsprechende Person wenden können.
 

Was passiert mit den Genossenschaftsanteilen? Die Summe der Genossenschaftsanteile (zzgl. Rücklagen) bilden das Eigenkapital einer Genossenschaft und damit die Basis ihres Geschäfts. D.h. die Anteile werden zusammen mit staatlichen Förderdarlehen und normalen Bankkrediten für Kauf oder Bau von Häusern, zur Instandhaltung, Modernisierung etc. verwendet. Fast alle Genossenschaften beteiligen ihre Mitglieder an der Gewinnausschüttung. Geschäftliche Überschüsse, die über diese Dividende hinausgehen, werden reinvestiert oder für Rücklagen verwendet. Eine Abschöpfung der Gewinne, wie bei kommerziellen Unternehmen, findet also nicht statt. Aufgrund dieser Vorteile sind viele ehemalige Mieter auch nach ihrem Auszug noch heute Mitglied unserer Genossenschaft.
 

Der Mieter muss dem Vermieter Mängel an der Wohnung oder an dem Haus unverzüglich mitteilen. Eine schuldhafte Unterlassung kann unter Umständen zu einer Schadenersatzpflichtigkeit führen.
 

Als Auseinandersetzungsguthaben bezeichnet man „aufgekündigtes Geschäftsguthaben, sprich Geschäftsanteile“. Die Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens erfolgt in der Regel zum 30.06. des Folgejahres, zu welchem die Geschäftsanteile aufgekündigt wurden. Wichtig ist hierbei, der Genossenschaft die aktuelle Kontoverbindung mitzuteilen.

Sofern das Auseinandersetzungsguthaben verstorbener Mitglieder an die Erben ausgezahlt werden soll, ist die Erbberechtigung nachzuweisen.
 

Zieht der Mieter vor Ablauf der Mietzeit oder Kündigungsfrist aus, entbindet dies ihn nicht von der Mietzahlung. Alle Rechte und Pflichten gelten bis zum Ende des Mietverhältnisses weiter.

B
In unseren Nutzungsverträgen wird vereinbart, dass Sie uns für sämtliche Zahlungen ein SEPA-Mandat erteilen. Damit ergeben sich eine Reihe von Vorteilen:
• Sie müssen nicht ständig an Zahlungstermine denken (Miete, Betriebskosten etc)!
• Es kommt nicht zu lästigen Erinnerungen aufgrund vergessener Zahlungen!
• Das Ausfüllen von herkömmlichen oder Online-Formularen entfällt!
• Die Abrechnung dieser Buchungsposten erfolgt kostenfrei!
• Sie brauchen keine Änderungen vorzunehmen und bei Guthaben, z.B. aus der Betriebskostenabrechnung, können wir Ihnen dieses schnell zukommen lassen. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Konto immer eine ausreichende Deckung aufweist. Nur so können Sie hohe Gebühren für eine Überziehung vermeiden, die wir dann an Sie weiterbelasten müssen. Denn nicht nur Ihre Hausbank verlangt Gebühren, sondern auch unsere Bank. Änderung Ihrer Bankverbindung: Bitte beachten Sie, dass eine Änderung Ihrer Bankverbindung mindestens zwei Wochen vor dem nächsten Ausführungstermin mitgeteilt werden sollte. Hier gehts zum Formular.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum SEPA Zahlungsverkehr.

bedeutet, dass die Haus- und Wohnungsausstattung speziellen, gesetzlich vorgegebenen Kriterien entsprechen muss. Wir bieten Ihnen gerne behinderten- und seniorenfreundliche Wohnungen an, die behinderten Menschen das Leben erleichtern, z. T. aber nicht in vollem Umfange einer „barrierefreien Wohnung“ entsprechen.
 
Wenn Sie bauliche Veränderungen, z.B. behindertengerechte Umbauten in Ihrer Wohnung, planen, beraten wir Sie gern. Damit jedoch die Sicherheit von Haus und Bewohnern nicht gefährdet ist, brauchen Sie dafür grundsätzlich die Genehmigung der Genossenschaft. Diese beantragen Sie bitte schriftlich, indem Sie uns genau schildern, welche Maßnahmen Sie planen. Außerdem können Ihnen die Mitarbeiter der Hausverwaltung zuverlässige Handwerkerfirmen benennen und informieren Sie, ob neben unserer Zustimmung auch weitere behördliche Genehmigungen notwendig sind. Bei aufwändigen Umbauten müssen wir darüber hinaus eine Sicherheitsleistung verlangen, denn zum Auszug kann die Rückwandlung in den ursprünglichen Zustand erforderlich werden. Schützen Sie sich am besten vor kostspieligen Überraschungen - und besprechen Sie Ihre Pläne mit uns.
 
Wer eine Genossenschaftswohnung beziehen und einen Dauernutzungsvertrag abschließen möchte, muss Mitglied werden, d.h. einen Aufnahmeantrag = Beitrittserklärung stellen und mindestens vier Geschäftsanteile durch Einzahlung auf das Konto der Genossenschaft erwerben. Siehe auch "Mitgliedschaft"
Wenn Sie ein persönliches Gespräch mit Ihrem Ansprechpartner aus unserem Hause wünschen, rufen Sie uns an und machen einen Termin mit uns aus. Ihren Ansprechpartner finden Sie in dieser Liste.
 
Wer in der Wohnung eines Mieters ein- und ausgeht, wer bei ihm nächtigt oder auch für einige Wochen wohnt, hat allein der Nutzer zu bestimmen - es sei denn, es liegen ganz besondere Umstände in der Person des Besuchers vor. Als Besucher gilt auch noch, wer für einige Wochen in der Wohnung bleibt. Nach sechs Wochen wird man kaum noch von Besuch sprechen können. Weiter sind natürlich die Vorgaben zur Anmeldung bei der Stadt Köln zu beachten.
 
Der Betriebskostenbegriff ist in der Betriebskostenverordnung wie folgt definiert: Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer durch das Eigentum Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen. Die Betriebskosten sind in der Betriebskostenverordnung (BetrKV) geregelt, die seit 01.01.2004 in Kraft getreten ist. Zu den Betriebskosten gehören nicht die beim Eigentümer angefallenen Verwaltungskosten (wie z.B. Prüfungen, Jahresabschlusskosten, Kosten für die Verwaltungsarbeit). Auch gehören die Kosten nicht in die Betriebskostenabrechnung, die entstanden sind, um die durch Abnutzung, Alterung und Witterungseinwirkung entstehenden baulichen oder sonstigen Mängel ordnungsgemäß zu beseitigen. Siehe auch "Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten"
 
Nach dem Mietrecht muss der Vermieter nach Paragraf 556 Abs. 3 BGB über die Vorauszahlungen für Betriebskosten jährlich abrechnen. Hierunter fallen alle umlagefähigen Kosten, die nach der BetrKV an den Mieter weitergegeben werden können. Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen. Einwendungen gegen die Abrechnung hat der Mieter dem Vermieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Zugang der Abrechnung mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Mieter Einwendungen nicht mehr geltend machen.
 
zum Formular "Bewerbungsbogen"
 
Aufgrund der Vielzahl der bei uns eingehenden Nachfragen zur Wohnungsanmietung bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir nicht jede Bewerbung beantworten.
Das Anbringen von Balkonkästen außerhalb der Balkonbrüstung ist nur gestattet, wenn bauseitige bzw. genehmigte feste Verankerungen angebracht sind. In allen anderen Fällen dürfen Balkonkästen nur innenseitig angehängt werden, damit eine Gefährdung, z.B. durch einen herabfallenden Balkonkasten, ausgeschlossen ist. Weiterhin stellen Sie bitte keine Blumentöpfe auf die Balkonbrüstung, auch wenn diese ggf. eine ausreichende Standfläche aufweist. Der nächste stärkere Sturm kann bereits das Herunterfallen bewirken. Diese Gefahr gilt es zu vermeiden.
 
Die freifinanzierten Wohnungen der Genossenschaft werden Ihnen in der Regel ohne Bodenbeläge angeboten, um jedem neuen Mieter hinsichtlich der Boden- und Wandgestaltung möglichst viel Freiheit zu lassen. Dabei ist die Verlegung von Laminat- und Parkettoberböden noch genehmigungspflichtig durch die Genossenschaft. Grundsätzlich kann man von der schriftlichen Genehmigung ausgehen, sofern die fachgerechte Verlegung gewährleistet ist. Insbesondere ist auf einen ausreichenden Trittschallschutz zu achten. Damit Ihre Nachbar-Mieter sich auch über Ihren Einzug freuen können, ist unter dem Laminat- bzw. Parkettboden ein ausreichender und schlüssiger Trittschallschutz durch vom Hersteller empfohlene Dämmunterlagen zu verlegen. Weiterhin gehört zur fachgerechten Verlegung ein ausreichender Abstand zwischen Parkett/Laminat und den aufsteigenden Wänden von mindestens 10 mm. Abschließend sind die neuen Fußleisten ausschließlich im Parkett- / Laminatboden zu befestigen, die Trennung zwischen Wänden und Fußleisten kann z.B. durch Filz- oder Moosgummistreifen erfolgen. Wir bitten Sie um Verständnis dafür, dass wir die Verlegung von Bodenfliesen (Fliesen) nur in seltenen, wohnungsabhängigen, Ausnahmefällen genehmigen können. Bodenverfliesungen sind durch den Fliesenkleber fest mit dem Boden der Wohnung verbunden und stellen somit eine bauliche Veränderung dar. Weiterhin sind sie im Mietwohnungsbau hinsichtlich der Schallübertragung nicht unbedenklich. Abschließend ist auch der Fliesenbelag auf Verlangen der Genossenschaft wieder schadenfrei bei Auszug zu entfernen.
Achten Sie bitte bei Ihrem Einzug direkt darauf, Ihren Briefkasten sowie Ihre Klingel zu beschriften, da Ihre Post Sie ja auch erreichen soll. Unsere neuen Mieter erhalten bei Schlüsselübergabe bzw. bei Vertragsunterzeichnung kostenlos 3 Namensschildchen in einheitlicher Schrift.
D
Mit der Anmietung einer Genossenschaftswohnung erhalten Sie ein Dauernutzungsrecht an dieser Wohnung und somit eine hohe Mietsicherheit. Der Dauernutzungsvertrag gleicht inhaltlich aber im wesentlichen einem Mietvertrag, d.h. dort sind sämtliche Rechte und Pflichten des Nutzers/Mieters in Bezug auf Benutzung der Wohnung, auf Reparaturen, Nebenkosten etc. festgelegt. Unter anderem wird im Dauernutzungsvertrag auch ein monatliches Nutzungsentgelt vereinbart, das einer Miete entspricht. Der Dauernutzungsvertrag bekräftigt darüber hinaus, dass das genossenschaftliche Nutzungsverhältnis auf Dauer anlegt ist und die Genossenschaft auf Kündigungen verzichtet, soweit das Mitglied seinen vertraglichen Verpflichtungen nachkommt. Grundsätzlich bedarf es zur „Nutzung“ einer unserer Genossenschaftswohnungen der Mitgliedschaft in unserer Genossenschaft. Siehe auch Mitgliedschaft !
 
Was passiert mit den Genossenschaftsanteilen? Wir beteiligen unsere Mitglieder an unserem Gewinn, d.h. wir zahlen eine Dividende auf Ihr eingezahltes Kapital, demnach auf die eingezahlten Anteile. Die Dividende wird grundsätzlich nach der Feststellung des Jahresabschlusses durch die Vertreterversammlung auf diejenigen Geschäftsanteile gezahlt, die am Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres vom Mitglied eingezahlt waren. Für die vergangenen Geschäftsjahre wurden beispielsweise Bruttodividenden von 4 % gezahlt.
 
Die Duldungspflicht des Wohnungsnutzers umfasst in erster Linie
  • die Verpflichtung, das Betreten der Wohnräume zu gegebener Zeit zu gestatten und
  • die Verpflichtung des Nutzers, Maßnahmen zur Erhaltung und Modernisierung am Wohnobjekt sowie Maßnahmen, die der Schaffung neuen Wohnraums dienen, zu dulden (siehe auch Modernisierung).
Grundsätzlich hat die Genossenschaft das Recht, nach rechtzeitiger Anmeldung die Wohnräume zu üblichen Geschäftszeiten in folgenden Fällen zu betreten:
  • wenn es darum geht, Gefahren für die Mietsache abzuwehren oder
  • zu überprüfen, inwieweit Instandsetzungs- oder Reparaturarbeiten notwendig sind oder
  • wenn nach Beendigung des Nutzungsverhältnisses Nachfolgeinteressenten die Wohnung besichtigen wollen.
     
E
Durch Scheidung wird eine Ehe beendet, nicht aber das Miet-/ Nutzungsverhältnis. Der aus der Wohnung ausgezogene Ehepartner kann aus dem Nutzungsverhältnis nur mit dem Einverständnis der Genossenschaft und seines Ehepartners ausscheiden. Können sich die Ehegatten anlässlich der Ehescheidung nicht einigen, wer von ihnen künftig die frühere „Ehewohnung“ alleine weiter bewohnen darf, so entscheidet hierüber das Familiengericht in einem Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit.
 
Mit Aufnahme in die Genossenschaft wird ein einmaliges Eintrittsgeld in Höhe von 155,00 Euro fällig. Dieses Eintrittsgeld wird dem Geschäftsguthaben nicht gutgeschrieben. Demnach werden diese 155,00 Euro bei der Dividendenzahlung nicht berücksichtigt und nach dem Ausscheiden auch nicht zurückgezahlt.
 
Im Wege des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wird vereinbart, dass Sie für die monatlich zu entrichtende Mietzahlung inkl. Nebenkosten ein SEPA Mandat erteilen. Der Vermieter kann dann mittels SEPA-Lastschrift selbst den monatlichen Mietbetrag vom Konto des Mieters einziehen lassen.
Hier gehts zum Formular. Siehe auch "Bankverbindung"
F
Ihre Programmbelegung können Sie über folgenden Link auf der Homepage von unitymedia ersehen:
 
Aufgrund der Vielzahl der bei uns eingehenden Nachfragen zur Wohnungsanmietung bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir nicht jede Bewerbung beantworten.
G
Wird eine Garage oder ein Stellplatz gemietet, liegt natürlich grundsätzlich kein Wohnraummietverhältnis vor. Stattdessen lehnt sich das Garagenmietverhältnis an das Gewerberaummietrecht an. Dafür gibt es im BGB bestimmte Sondervorschriften. Die Bestimmungen für Wohnungsmiete gelten nicht.
 
Eine Wohnungs-Genossenschaft ist eine Unternehmensform des Privatrechts, deren besonderer Zweck es ist, ihren Mitgliedern eine genossenschaftliche Wohnung zur Nutzung bereit zu stellen sowie weitere Dienstleistungen rund um das Wohnen zu ermöglichen. Die Rechtsform der Genossenschaft findet sich beispielsweise auch als Einkaufs-, Winzergenossenschaften oder Genossenschaftsbanken, jeweils in dem Sinne, ihren Mitgliedern eine besondere, gemeinschaftliche Nutzung zu ermöglichen.
 

Siehe auch "Anteile".

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Bei Wohnungsunternehmen, die nicht als Genossenschaft organisiert sind, auch als Grundmiete bezeichnet, beinhaltet diese einen monatlichen Betrag für die Überlassung der Wohnung ohne die Vorauszahlungen für Betriebs- oder Heizkosten.
H
Der Begriff des Hauswartes bzw. Hausmeisters, der haupt- oder nebenamtlich tätig sein kann, ist nicht einheitlich festgelegt. Das liegt in seinen verschiedenen Aufgaben begründet, die ihm unterschiedlich zugeordnet sein können. Er kann zum Beispiel für die technische Überwachung der Beleuchtung, Aufzüge, Pumpe, Heizung, Außenanlage etc. zuständig sein. Die Kosten des Hauswartes sind i.d. Regel umlagefähige Betriebskosten (wie z.B. Gartenpflege).
 
Eine Hausordnung hat die Aufgabe, Regelungen aufzustellen, die ein geordnetes und störungsfreies Zusammenleben der Mieter in einem Wohnhaus ermöglichen. Die Hausordnung soll daher den Gebrauch der Mietsache durch den Mieter ordnen. Sie konkretisiert mit ihren Bestimmungen Pflichten des Mieters, zu deren Einhaltung er sich bereits im Mietvertrag verpflichtet.
 
In unseren Wohnhäusern gibt es folgende Varianten der Hausreinigung: 1. Die Wohnungsnutzer reinigen im Regelfall in Eigenregie. Hierbei gehört, neben der wöchentlichen, wechselseitigen Reinigung des Treppenhauses und des Hauszuganges, auch die monatliche Reinigung von gemeinschaftlichen Kellerflächen sowie Trockenspeichern und Dachböden. 2. Die Hausreinigung wird von einer Reinigungsfirma durchgeführt - die Kosten werden über die Betriebskostenabrechnung abgerechnet. Soll die Hausreinigung von der kostenlosen Reinigung in Eigenregie auf die kostenpflichtige Reinigung durch eine Fremdfirma umgestellt werden, so benötigen wir einen, von allen Mietern des Hauses unterzeichneten, entsprechenden Antrag. Siehe auch "Treppenhausreinigung".
 
Gesetzliche Grundlage für die Erfassung und Abrechnung der Kosten für Zentralheizung und Warmwasser ist die Heizkostenverordnung. Diese sieht u. a. vor, dass an allen Heizkörpern Geräte zur Wärmeerfassung angebracht sein müssen, damit die Kosten gerechter verteilt werden können und ein finanzieller Anreiz zur Einsparung von Heizenergie besteht. Die anfallenden Heiz- und Warmwasserkosten werden in unserer Genossenschaft in der Regel zu 50% "verbrauchsabhängig" und zu 50 % „verbrauchsunabhängig“ abgerechnet. Bei dem „verbrauchsabhängig“ abgerechneten Anteil zahlt der Wohnungsnutzer das, was er tatsächlich verbraucht hat; die Größe seiner Wohnung spielt hierbei keine Rolle. Bei der „verbrauchsunabhängigen“ Abrechnung werden die Kosten entsprechend dem Anteil seiner Wohnfläche zugeordnet.
 
Was kann zum Beispiel zu den Heizkosten gehören?
  • die Kosten für Brennstoffe (Gas. Öl- oder Fernwärme),
  • die Stromkosten,
  • die Bedienungskosten,
  • die Aufwendungen für die regelmäßige Überprüfung der Betriebsbereitschaft und -sicherheit der Anlage und ihre Einstellung durch einen Fachmann,
  • die notwendige Reinigung der Anlage und des Betriebsraumes der Heizung,
  • die nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vorgeschriebenen Messungen,
  • die Verbrauchserfassung
  • die Berechnung und Aufteilung auf die einzelnen Mieter.
Wer mit Fernwärme versorgt wird, muss außer den Kosten für die Lieferung (Grund-, Arbeits- und Verrechnungspreis) anteilig auch die Kosten des Betriebs der dazugehörigen Hausanlagen mitbezahlen.
 
Was kann zum Beispiel zu den Warmwasserkosten gehören? Die Kosten für die Wassererwärmung entsprechen denen bei den Heizkosten. Neben den Verbrauchskosten zählen dazu die Grundgebühren und die Zählermiete, die Kosten für eventuelle Zwischenzähler sowie den Betrieb einer hauseigenen Wasserversorgungsanlage (Pumpen etc.) und einer Wasseraufbereitungsanlage, einschließlich der dafür benötigten Aufbereitungsstoffe.
 
Übrigens, die Kosten für Kaltwasser werden über die Betriebskostenabrechnung abgerechnet.
 
An dieser Stelle erhalten Sie noch ein paar Tipps zur Verringerung der Heizkosten:
Thermostatventile an Ihren Heizkörpern verhindern, dass Ihre Wohnung überheizt wird. Sie erkennen die jeweilige Zimmertemperatur und heizen jeden Raum ganz gezielt. Wir empfehlen zunächst die Stufe 3 bis 4. Ist Ihnen das zu kalt oder warm, regulieren Sie das Thermostatventil in kleinen Schritten.
 
Übrigens: Sie sparen mehr Energie, wenn Sie den Thermostat beim Verlassen der Wohnung auf 1 oder 2 drehen, anstatt ganz auszuschalten.
 
Der richtige Dreh:
Drehen Sie das Ventil auf "Frostsicherung", wenn die Wohnung per "Stoßlüftung" mehrmals am Tag gelüftet wird,
  • wenn Sie in den Urlaub fahren Drehen Sie die Ventile herunter,
  • wenn Sie tagsüber nicht in den Räumen sind,
  • wenn Sie schlafen gehen,
  • wenn Sie die Räume nicht nutzen.
     
Häufiges Duschen, trocknende Wäsche und viele Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Wird nicht ausreichend und richtig gelüftet, kann das zur Schimmelbildung führen. Einen optimalen Luftaustausch bringt das „Stoßlüften“: Lüften Sie mehrmals täglich für 3 bis 5 Minuten Ihre Wohnung mit weit geöffneten Fenstern - auch im Winter. Haben Sie Zentral- oder Sammelheizung, drehen Sie die Thermostate solange runter. Das spart Energie.
 
…sind Verbrauchserfassungsgeräte, die an solchen Heizkörpern befestigt werden, welche Bestandteil einer Zentralheizung, also einer Sammelheizung sind. Sie sollen den unterschiedlichen Heizgewohnheiten und dem so entstehenden unterschiedlichen Energieverbrauch der angeschlossenen Haushalte Rechnung tragen. Heizkostenverteiler werden in der Regel einmal jährlich von einem Ablesedienst abgelesen, sowie zusätzlich bei Mieterwechsel innerhalb des Hauses. Der Ablesedienst erstellt darüber hinaus mit den von der Wohnungsgesellschaft übermittelten Gesamtheizkosten sowie den abgelesenen Verbräuchen der beteiligten Haushalte - die Heizkostenabrechnung. Die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG bevorzugt im Rahmen der Wohnungsmodernisierung den Einbau von Gas-Etagenheizungen, welche jeweils die Beheizung einer Wohnung ermöglichen. Hier werden keine Heizkostenverteiler benötigt, da der Verbrauch der jeweiligen Wohnung direkt über den wohnungseigenen Gaszähler erfolgt. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen dem Mieter und dem Energielieferanten. Die Heizkostenverteiler der wenigen Zentralheizungen der Kölner Wohnungsgenossenschaft eG, sind in den vergangenen Jahren alle von dem vormals einfachen Verdunstprinzip auf digitale Erfassungsgeräte umgestellt worden. Für die Heizkostenverteiler ist vom Mieter eine Gerätemiete zu entrichten. Diese wird im Rahmen der Heizkostenvorauszahlung für die jährliche Heizkostenabrechnung berücksichtigt.
 
I
Unter Instandhaltung sind vorbeugende Maßnahmen zu verstehen, die den bestehenden ordnungsgemäßen Zustand aufrechterhalten bzw. drohende Schäden von vornherein unterbinden. Davon unterscheidet sich die Instandsetzung. Sie besagt, dass ein ordnungswidriger Zustand in einen ordnungsgemäßen zu überführen ist. Die Genossenschaft überprüft die Mietsache in regelmäßigen Abständen auf ihren ordnungsgemäßen Zustand. Im Nutzungsvertrag kann jedoch vereinbart werden, dass der Wohnungsnutzer die Schönheitsreparaturen übernimmt. Siehe auch "Schönheitsreparaturen".
K
Bei einer Mietanpassung ist die sog. Kappungsgrenze unbedingt zu beachten, da diese Wirksamkeitsvoraussetzung für eine Erhöhung der Grundnutzungsgebühr ist. Kappungsgrenze bedeutet: Bei Mietanpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Grundnutzungsgebühr innerhalb von 3 Jahren nicht um mehr als 20% erhöht werden - auch dann nicht, wenn der Mietspiegel eine höhere Miete ausweist. Erhöhungen des Nutzungsentgeltes wegen durchgeführter Modernisierungsmaßnahmen erhöhen die Kappungsgrenze. Die Kappungsgrenze gilt nur in wenigen Ausnahmefällen nicht (z. B. Wegfall der öffentlichen Bindung).
 
Es ist üblich, dass Vermieter bei Mietbeginn zur teilweisen Absicherung von Ansprüchen die Zahlung einer Kaution verlangen. Die Höhe der Kaution ist gesetzlich begrenzt auf die Summe von drei Nettomonatsmieten. Die Kaution wird getrennt von unserem Vermögen angelegt. In angemessener Frist nach Ende des Mietverhältnisses wird die Kaution einschließlich erzielter Zinsen an Sie ausgezahlt, sofern es keine Gegenansprüche gibt (z. B. offene Mietforderungen oder Kosten für unterlassene Schönheitsreparaturen).
Es ist selbstverständlich, dass Kinder in der Wohnung spielen dürfen. Ihr Spielen darf aber nicht zu einer Störung anderer Hausbewohner führen. Darauf müssen Eltern, insbesondere während der üblichen Ruhezeiten, 13:00-15:00 Uhr und 22:00-7:00 Uhr, achten. Allerdings ist das Lachen, Weinen und Schreien von Kleinkindern von jedem Hausbewohner als natürliches Verhalten der Kinder hinzunehmen, ebenso die Unruhe, die infolge des normalen Spiels oder Bewegungstriebes der Kinder entsteht.
 
Die laufende Instandhaltung der Wohnung obliegt nach dem Gesetz grundsätzlich der Genossenschaft. Die Instandhaltungs- und Instandsetzungspflicht könnte jedoch teilweise durch Nutzungsvertrag dem Wohnungsnutzer auferlegt werden. So wird häufig im Nutzungsvertrag von anderen Vermietern geregelt, dass der Nutzer die Kosten für "kleinere Instandsetzungen" bzw. zur "Beseitigung von Bagatellschäden" in einem bestimmten Kostenrahmen trägt. Dies ist bei uns nicht der Fall. Jedoch bitten wir Sie, kleinere Handgriffe selbst zu erledigen und somit dazu beizutragen, Kosten einzusparen.
 

Ein Mitglied kann durch Kündigung seinen Austritt aus der Genossenschaft erklären. Die Kündigungsfrist beträgt derzeit 3 Monate zum Schluss eines Geschäftsjahres. Das Auseinandersetzungsguthaben wird sodann in der Regel nach der Mitgliederversammlung (Mitte des Folgejahres) ausgezahlt.

Beispiel:

  • Kündigung 15.09.2008,
  • Ende der Mitgliedschaft: 31.12.2008,
  • Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens: 30.06.2009

Stirbt ein Mitglied, so geht die Mitgliedschaft bis zum Schluss des Geschäftsjahres, in dem der Erbfall eingetreten ist, auf den Erben über. Die Mitgliedschaft endet sodann zum 31.12. des Jahres, indem der Erbfall eingetreten ist.

Beispiel:

  • Tod eines Mitgliedes und Einreichung aller erforderlicher Unterlagen durch den Erben: 20.10.2008,
  • Ende der Mitgliedschaft: 31.12.2008,
  • Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens: 30.06.2009

Kündigungsformular

Unter Einhaltung der in Ihrem Mietvertrag vereinbarten Frist (bis zum 3. Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats) können Sie Ihr Mietverhältnis jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Sie müssen dies schriftlich tun und sollten sich zu Ihrer Sicherheit die Kündigung schriftlich bestätigen lassen. Wichtig ist in jedem Fall, dass alle Mieter das Kündigungsschreiben der zu kündigenden Wohnung unterschreiben (keine Kopien o. ä.).
Kündigungsformular
 
Im Gegensatz zum Mieter können Vermieter das Mietverhältnis nur kündigen, wenn sie ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses haben.
 
Beispielsweise:
  • der Vermieter will neuen Wohnraum schaffen
  • der Mieter verletzt seine vertraglichen Pflichten
  • es liegen Eigenbedarfsgründe vor Anders als der Mieter muss sich der Vermieter an bestimmte Kündigungsfristen halten (bei Altverträgen teilweise bis 12 Monate)
Der Vermieter kann das Mietverhältnis auch fristlos kündigen, wenn ihm die Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht länger zuzumuten ist, beispielsweise wenn keine Miete gezahlt wird oder der Mieter den Hausfrieden nachhaltig stört.
Mietverhältnisse enden nicht automatisch mit dem Tod einer der Vertragsparteien, sondern gehen zunächst auf deren Rechtsnachfolger über. Im Falle des Todes des Mieters kann sowohl dessen Erbe als auch der Vermieter binnen einer Bedenkzeit von einem Monat mit einer weiteren Frist von drei Monaten das Mietverhältnis außerordentlich kündigen. Wichtig ist in jedem Fall, dass alle Erben das Kündigungsschreiben unterschreiben (keine Kopien o. ä.). Grundsätzlich benötigt die Genossenschaft eine Sterbeurkunde des Mieters und, sofern Guthaben ausgezahlt werden sollen, einen entsprechenden Erbnachweis. Bei Fragen stimmen Sie bitte einen persönlichen Termin mit uns ab. Kündigungsformular
L
Störender Lärm hat laut Hausordnung von 20 bis 7 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ganztägig zu unterbleiben. Das gilt auch für die Mittagsruhe von 13 bis 15 Uhr. In der übrigen Zeit sind vermeidbare störende Geräusche ebenfalls zu unterlassen. Grundsätzlich gilt: Wenn sich alle Wohnungsnutzer an diese Bestimmungen halten, klappt es auch mit dem Nachbarn. Und wenn nicht, reden Sie mit ihm, es war vielleicht keine böse Absicht.
M
Das Mahnverfahren dient in Deutschland der vereinfachten Durchsetzung von Geldforderungen und ist in den §§ 688 ff ZPO geregelt. Das Mahnverfahren ermöglicht die Vollstreckung einer Geldforderung ohne Klageerhebung, also ohne Urteil. Auf Antrag des Gläubigers erlässt das Gericht nach formeller Prüfung einen Mahnbescheid. Der Vermieter kann mit Hilfe des Mahnbescheides z.B. rückständige Mieten, nicht gezahlte Schönheitsreparaturen, nicht eingezahlte Ratenzahlungen gegenüber dem Mieter einfordern. Folgt keine Zahlung aufgrund des Mahnbescheides, kann unter Bezugnahme auf den dann erstellten Vollstreckungsbescheid mit Hilfe des Gerichtsvollziehers die offene Forderung eingetrieben werden. Der Vollstreckungsbescheid hat, soweit er nicht beglichen wird, eine Gültigkeit von 30 Jahren.
 
Die Anmietung unserer Wohnungen ist selbstverständlich provisionsfrei. Benutzen Sie dieses Geld lieber dazu, den Umzug zu bezahlen oder neue Möbel zu kaufen
Bei freifinanzierten Wohnungen - im Gegensatz zu Sozialwohnungen - darf der Vermieter im Laufe des Mietverhältnisses die Miete auf die ortsübliche Vergleichsmiete (Mietspiegel) anheben. Die Miete ist den §§ 558 ff. BGB geregelt. Voraussetzung für diese Form der Mieterhöhung ist, dass die bisherige Miete in dem Zeitpunkt, in dem die Mieterhöhung eintreten soll, mindestens 15 Monate unverändert geblieben ist. (§ 558 Abs. 1 BGB). Mieterhöhungen wegen Modernisierungen oder wegen gestiegener Nebenkosten bleiben dabei außer Betracht. Mieterhöhungen bis zur ortsübliche Vergleichsmiete kann der Vermieter aber nicht einseitig "anordnen", es gilt das Zustimmungsverfahren. Danach wird die Mieterhöhung nur wirksam, wenn der Mieter zustimmt oder wenn ihn das Gericht zur Zustimmung verurteilt. Der Mieter muss zustimmen, wenn die Mieterhöhung formal in Ordnung ist, der Vermieter nicht mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete fordert, die Jahressperrfrist und die Kappungsgrenze eingehalten sind. ((link Kappungsgrenze)) Eine Modernisierungs-Mieterhöhung kann der Vermieter bei baulichen Veränderungen verlangen, für Maßnahmen, die den Wohnwert erhöhen oder eine nachhaltige Energieeinsparung bewirken. Für die Mieterhöhung für öffentlich-geförderten Wohnraum gelten andere Vorschriften (s. dazu insbesondere § 10 Wohnungsbindungs-Gesetz - WoBindG). Hier gilt das Prinzip der Kostenmiete, d.h. die Berechnung der Quadratmeter-Miete auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Erhöhung erfolgt hier ohne Zustimmung des Mieters gemäß Gesetz.
 
Für Sozialwohnungen darf nur die so genannte Kostenmiete erhoben werden, die die tatsächlich anfallenden Kosten für die Wohnung abdeckt. Ihre Höhe wird durch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ermittelt. Das Mietausfallwagnis darf mit zwei Prozent der Jahresmiete in diese Berechnung einfließen. Es soll dem Vermieter das Risiko abdecken, dass die Wohnung eventuell eine Zeit lang leer steht oder die Miete aus anderen Gründen nicht eingetrieben werden kann. Früher bezog sich das Mietausfallwagnis auch auf die Betriebskosten. Seit diese nicht mehr in der Kostenmiete enthalten sein dürfen, sondern getrennt abgerechnet werden müssen, ist der Betrag für das Mietausfallwagnis entsprechend gesunken. Zum Ausgleich dürfen Vermieter von Sozialwohnungen jetzt zusätzlich ein Umlageausfallwagnis in Höhe von zwei Prozent der jährlichen Betriebskosten verlangen. Siehe auch "Umlagenausfallwagnis".
 

Natürlich möchten wir nicht, dass es so weit kommt! Ein Leistungskriterium unserer täglichen Arbeit ist es, Mängel- bzw. Reparaturmeldungen zeitnah zu bearbeiten und zu beheben! Wenn Sie ein persönliches Gespräch mit Ihrem Ansprechpartner aus unserem Hause wünschen, rufen Sie uns an und machen einen Termin mit uns aus. Ihren Ansprechpartner finden Sie in dieser Liste. Ansprechpartner
 

Erheblicher Mietrückstand (Zahlungsverzug) ist ein zulässiger Grund für eine außerordentliche fristlose Kündigung nach § 543 BGB in Verbindung mit § 569 BGB. In diesem Fall muss der Vermieter nicht erst eine Abmahnung aussprechen, sondern kann gleich fristlos kündigen.
 
Der Mietspiegel, das transparenteste und einfachste Mittel, um im Rahmen eines Mieterhöhungsverlangens den Nachweis der ortsüblichen Vergleichsmiete zu erbringen. Dieser wird gemeinsam von Vertretern der Mieter- und Vermieterseite erstellt. Grundlage hierzu sind die §§558c und 558d BGB. Der aktuelle Kölner Mietspiegel ist Begründungsmittel.
 
Die Mitgliederversammlung (ab einer gewissen Mitgliederanzahl Vertreterversammlung) ist das oberste Beschlussorgan einer Genossenschaft. Diese findet in der Regel jährlich statt. Unabhängig von der Anzahl der gezeichneten Anteile verfügt jedes Mitglied / jeder Vertreter über 1 Stimme. Hier wird unter anderem über die Verwendung des Jahresüberschusses (z. B. Dividendenzahlung) Beschluss gefasst.
Die Mitgliedsnummer ist jene Nummer, unter der die Mitglieder in unserer Genossenschaft eingetragen sind. Jede Mitgliedsnummer ist nur einmal vergeben und ist einer Person zugeordnet. Diese Nummer hilft uns, Sie schneller in unserem EDV-geführten Verwaltungssystem zu finden und Ihre Daten, wie Anzahl der Anteile, Bankkonto, Dividende etc., schneller zur Hand zu haben. Bitte notieren Sie sich Ihre Mitgliedsnummer, die Ihnen mit Ihrem Dauernutzungsvertrag (1.Seite) mitgeteilt wird.
Um Modernisierungsarbeiten handelt es sich bei Maßnahmen zur Verbesserung der Mietsache, zur Einsparung von Energie bzw. Wasser oder zur Schaffung neuen Wohnraums. Diese Maßnahmen müssen Mieter grundsätzlich dulden. Plant der Vermieter nach abgeschlossener Modernisierungsmaßnahme eine Mietanpassung, so hat dieser den Mieter vorher hierüber zu informieren. Sodann können 11% der reinen Modernisierungskosten auf den Mieter umgelegt werden.
 
Der Mieter darf in seiner Wohnung musizieren, Musik hören und fernsehen. Allerdings darf er hierdurch andere Mitbewohner nicht stören. Dies gilt insbesondere während der Ruhezeiten (13.00 bis 15.00 Uhr und 22.00 Uhr bis 7.00 Uhr). In den Ruhezeiten ist auf jeden Fall Zimmerlautstärke einzuhalten. Prinzipiell gilt für das Musizieren das gleiche wie für alle anderen Geräusch- und Lärmquellen im Haus, wie z.B. für Fernsehen, CD- oder DVD-Spieler.
Je sorgfältiger der Müll getrennt wird, desto geringere Müllkosten und damit Wohnnebenkosten entstehen.
Die Gelbe und Blaue Tonne ist zurzeit kostenlos.
Da die Müllkosten nicht so einfach nach dem Verursachungsprinzip abgerechnet werden können, sondern im Verhältnis der Wohnflächen, belasten "Trennmuffel" die Müllkosten ihrer Nachbarn!
 
So trennen Sie Ihren Müll richtig:
 
1. Papiertonne (blaue Tonne)
  • Zeitungen
  • Zeitschriften
  • Papier- und Pappverpackungen mit dem Grünen Punkt
2. Recyclingtonne (gelbe Tonne)
  • Verpackungen aus Kunststoffen
  • Weißblech
  • Aluminium
  • Verbundstoffe
  • Beispiele: Kunststoffflaschen, Kunststoffbecher, Kunststofftragetaschen und Kunststofffolien, Milch- und Safttüten, Vakuumverpackungen aus Verbundstoffen, Weißblechdosen und -deckel

Bei Mängeln aller Art bitten wir Sie um Ihre Benachrichtigung:

  • persönlich
  • telefonisch unter (0221) 99 8787-0
  • als Reparaturmeldung per E-Mail

Bitte immer Name, Adresse und Telefonnummer angeben.
Wir beauftragen dann, sofern erforderlich, schnellstmöglich eine Firma, die sich zwecks Terminabsprache mit Ihnen in Verbindung setzt.
 

N
Jeder wünscht sich, jeder braucht seine Ruhephasen. Seien Sie aber bitte nachsichtig wenn sich Kinder nicht immer danach richten - sie brauchen mehr Bewegung. Zwischen 22 und 7 Uhr gilt allerdings die nächtliche Ruhezeit - zwischen 13 und 15 Uhr heißt es Mittagsruhe. Siehe auch "Kinder, Lärm, Musik"
Leider gibt es den weit verbreiteten Irrglauben, dass ein Vermieter grundsätzlich verpflichtet sei, einen Mieter aus seinem Mietvertrag zu entlassen, sofern dieser drei mögliche Nachmieter stellt. Dem ist aber nicht so. Sofern Sie jedoch einen solventen Folgemieter vorschlagen können, ist die Genossenschaft gerne bereit, die Weitervermietung zu prüfen. Wir bitten Sie jedoch, von Eigeninserationen Ihrer Wohnung abzusehen. Bitte nennen Sie uns nur Bewerber, die Sie auch selbst empfehlen können.
 
Wenn Sie Ihren Nachnamen ändern, z.B. aufgrund Eheschließung, Scheidung etc. teilen Sie uns dies bitte kurz schriftlich mit, damit wir Ihre Mitgliedsangaben und damit einhergehend auch die Angaben im Dauernutzungsvertrag ändern können. Wir benötigen dazu in jedem Fall eine entsprechende Urkunde bzw. den Eintrag aus Ihrem Familienstammbuch in Kopie. Legen Sie uns diese im eigenen Interesse kurzfristig vor.
 
Unter dem Begriff Nebenkosten werden die Heiz- und Betriebkosten in der Regel zusammengefasst. Siehe auch "Betriebskosten" und "Heizkosten"
 
O
Während der Dauer des Mietverhältnisses ist der Mieter verpflichtet, die Wohnung pfleglich zu behandeln und Schäden von ihr abzuhalten, soweit dies in seiner Macht steht. Diese Verpflichtung gilt auch bei längerer Abwesenheit (z. B. Urlaub). Wichtig ist zu beachten, dass diese Obhutspflicht. bis zum Ende des Mietverhältnisses andauert - auch wenn der Mieter vorzeitig auszieht. Hier ein paar Beispiele für die Obhutspflicht: bei wolkenbruchartigem Regen ist das Fenster zu schließen, bei strenger Kälte sind zur Verhütung von Frostschäden die Kellerfenster zu schließen etc.
 
P
Die Anbringung einer Parabolantenne ist grundsätzlich nicht ohne Zustimmung der Genossenschaft möglich. Da in unserer Genossenschaft nahezu alle Wohnungen über einen Kabelanschluss, wenige Wohnungen über einen Anschluss an eine Gemeinschaftssatellitenanlage, verfügen, ist die Notwendigkeit, zusätzlich eine Parabolantenne zu installieren, nicht gegeben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein gesteigertes berufliches oder persönliches Informationsbedürfnis über Programme mit Decoder oder Internet zu befriedigen.
 
Die Maklerprovision (auch Courtage genannt), ist die Vergütung für eine erfolgreiche Tätigkeit des Maklers. Der Anspruch entsteht ausschließlich dann, wenn der mit der Einschaltung des Maklers erstrebte Erfolg eintritt. Bei der Vermittlung von Wohnungen zwecks Vermietung ist die Provision auf zwei Monatsmieten begrenzt. Die Anmietung unserer Wohnungen ist selbstverständlich provisionsfrei. Benutzen Sie dieses Geld lieber dazu, den Umzug zu bezahlen oder neue Möbel zu kaufen. Siehe auch "Makler".
R
Mit Beendigung des Mietverhältnisses ist der Mieter verpflichtet, die Wohnung in geräumten Zustand an den Vermieter zu übergeben. Geschieht dies trotz wirksamer Beendigung des Mietverhältnisses nicht, so hat der Vermieter die Möglichkeit, beim zuständigen Amtsgericht Räumungsklage zu erheben.
Gibt ein Mieter nach Beendigung eines Mietverhältnisses die gemieteten Räume nicht heraus, kann der Vermieter eine Herausgabe der Räume nur mittels Räumungsklage erreichen. Nach Beendigung des Mietverhältnisses wird der Vermieter den Mieter zunächst auffordern, die Wohnung zu räumen und die Schlüssel der Wohnung zu übergeben. Kommt der Mieter dieser Aufforderung nicht nach, muss der Vermieter Räumungsklage vor dem Amtsgericht am Wohnort erheben. Mit Vorlage eines Räumungsurteils des Gerichts aufgrund der erhobenen Räumungsklage kann der Vermieter eine Räumung der Wohnung durch den Gerichtsvollzieher erzwingen.
S
Schimmel entsteht oft zuerst an den Fenstern oder in den Wohnungsecken. Ein Großteil dieser Problematik lässt sich auf falsches Heizen oder Lüften zurückführen. Daher sind alle Mieter zum ausreichenden Lüften und Heizen verpflichtet. Siehe auch "Heizen und Lüften"
 
Der Mieter erhält bei Einzug eine ausreichende Anzahl von Schlüsseln. Diese werden im Übergabeprotokoll festgehalten. Zusätzlich benötigte Schlüssel kann der Mieter selbstständig, auf eigene Kosten, anfertigen lassen. Lediglich bei Schließanlagen ist dies nicht möglich. Hier können weitere Schlüssel über uns erworben werden. Bei Beendigung des Mietverhältnisses sind alle Schlüssel an uns zurückzugeben.
Die Pflicht zur Durchführung von Schönheitsreparaturen, welche fachgerecht (mittlere Art und Güte eines Fachmannes) auszuführen sind, wird in der Regel per Mietvertrag auf den Mieter übertragen. Die Schönheitsreparaturen umfassen das Anstreichen oder Tapezieren der Wände und Decken, das Streichen von Holzfußböden und Fußleisten und den Innenanstrich der Fenster, das Streichen der Türen und der Außentüren von innen sowie der Heizkörper einschließlich der Heizrohre. Dem Mieter bleibt hier überlassen, diese Arbeiten selbst durchzuführen oder eine Fachfirma zu beauftragen. Vom Turnus her orientiert sich die Durchführung der Schönheitsreparaturen bei Renovierungsbedürftigkeit an folgenden Fristen: Küchen, Bäder und Duschen drei Jahre,  Innenanstriche der Fenster sowie die Anstriche der Türen, Heizkörper und Heizrohre vier Jahre,  Wohn- und Schlafräume, Flure, Dielen und Toiletten fünf Jahre, Nebenräume sieben Jahre. Diese Fristen sind aufgrund anerkannter Erfahrungswerte als grobe Richtlinie zu betrachten. Die Fälligkeit der Schönheitsreparaturen kann sich, je nach Einzelfall, verschieben. Der Mieter ist für den Umfang der im Laufe der Mietzeit ausgeführten Schönheitsreparaturen beweispflichtig.
 
Wenn Sie in eine Wohnung ziehen wollen, deren Bau mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde (Sozialwohnung), so müssen Sie einen Wohnberechtigungsschein vorlegen können. Damit können Sie sich selbst an eine Vermieterin, einen Vermieter, eine Wohnungsgenossenschaft oder eine Wohnungsbaugesellschaft wenden.
Sozialwohnungen sind für Wohnungssuchende bestimmt, deren Gesamteinkommen eine bestimmte Einkommensgrenze, die nach der Zahl der haushaltsangehörigen Familienmitglieder gestaffelt ist, nicht übersteigt. Wollen Sie eine öffentlich geförderte Wohnung in Köln anmieten, müssen Sie vorher die Stadt Köln kontaktieren. (externer Link zur Stadt Köln)
 
Grundsätzlich gehören in den Sperrmüll Gegenstände, die so groß sind, dass sie auch zerkleinert nicht in die Mülltonne oder in einen orangenen Müllsack passen. Hierzu gehören z.B. Möbel und Matratzen.
Für nähere Informationen, können Sie sich direkt an die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH & Co. KG wenden:
  • Telefonnummer: (0221) 922 2222 
  • Homepage AWB Köln (externer Link)
     
 
Hier erhalten Sie weitere Informationen zum SEPA Zahlungsverkehr.
 
T
Sie finden mit der Kölner Wohnungsgenossenschaft eG als Vermieter einen Partner, der nicht grundsätzlich die Tierhaltung untersagt, wie dies bei anderen Wohnungsunternehmen sehr oft der Fall ist … aber auch die Genossenschaft muss zum Wohle von Mensch und Tier Grenzen setzen und auf deren Einhaltung achten.
Aus diesem Grunde fragen wir im Bewerbungsbogen nicht nur nach Art und Rasse des Haustieres, sondern auch nach der Anzahl der Tiere. Ist die Haltung von Kleintieren wie z.B. Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen oder Kanarienvogel grundsätzlich genehmigungsfrei, so muss doch in der Anzahl eine Beschränkung vorgegeben werden, die gerne im Vermietungsgespräch geklärt werden kann.
Für die Betreiber von Aquarien sind zwei Vorgaben unumgänglich:
  • Es ist dringend vor Aufstellung in der Wohnung mit der Genossenschaft zu klären, ob ein statisches Gutachten hinsichtlich der starken, punktuellen Belastung des Bodens notwendig wird.
  • Weiterhin hat der Mieter auf Verlangen der Genossenschaft den Abschluss einer ausreichenden Haftpflichtversicherung nachzuweisen.
Die Haltung von Hunden und Katzen ist grundsätzlich genehmigungspflichtig. In der Regel genehmigt die Genossenschaft entweder eine reine Wohnungskatze oder einen Hund, wobei die „Kampfhundrassen“ grundsätzlich im Wohnungsbestand nicht genehmigt werden. Weiterhin ist die Genehmigung abhängig von der Größe des Hundes.
Die Genossenschaft kann die Genehmigung ohne die Angabe von Gründen verweigern.
Wer Hunde halten möchte, muss darüber hinaus eine ganze Reihe von Pflichten beachten, wie z.B.
  • Bezahlung der Hundesteuer
  • Hunde müssen haftpflichtversichert sein
  • Artgerechte Tierhaltung: von Haltern großer Hunde in Stadtwohnungen wird großes Verantwortungsbewusstsein erwartet
  • Beseitigung des Hundekots ist grundsätzlich Sache des Hundebesitzers
Die Genossenschaft untersagt grundsätzlich die Haltung von gefährlichen Tieren jedweder Art, wie z.B. giftige Reptilien und Insekten, Raubtiere etc. Bei weiteren Fragen setzen Sie sich bitte mit dem zuständigen Vermietungssachbearbeiter in Verbindung.
Stirbt der Mieter, ist das Mietverhältnis nicht automatisch beendet. Entweder treten andere Familienangehörige in das Nutzungsverhältnis ein oder es wird mit überlebenden Mitnutzern oder den Erben fortgesetzt.
 
a) Fortsetzung mit überlebenden Wohnungsnutzern
Sind mehrere Personen gemeinsam Mieter (z. B. Eheleute) wird das Mietverhältnis beim Tod eines Mieters mit den Überlebenden fortgesetzt. Die überlebenden Wohnungsnutzer können das Mietverhältnis innerhalb eines Monats nach Kenntnis vom Tod des Wohnungsnutzers mit einer Frist von 3 Monaten außerordentlich kündigen.
 
b) Eintritt in das Nutzungsverhältnis
Der Ehegatte, der mit dem Wohnungsnutzer einen gemeinsamen Haushalt führt, tritt mit dem Tod des Mieters in das Mietverhältnis ein. In diesem Fall wird das Mietverhältnis so weitergeführt, wie es zwischen Vermieter und dem verstorbenen Mieters bestanden hat. (siehe auch "Umschreibung")
 
c) Fortsetzung mit dem Erben
Tritt kein Familienangehöriger in das Mietverhältnis ein und niemand setzt den Mietvertrag fort (z.B. bei einem allein stehenden Wohnungsnutzer), wird das Mietverhältnis mit dem Erben fortgeführt. Dieser hat jedoch das Recht, das Mietverhältnis mit einer Frist von 3 Monaten außerordentlich zu kündigen. Die Kündigung muss innerhalb eines Monats erfolgen, nachdem der Erbe vom Tod des Mieters und davon Kenntnis erlangt hat, dass kein anderer das Mietverhältnis fortführt.
 
Stirb ein Mitglied, so geht die Mitgliedschaft bis zum Schluss des Geschäftsjahres, in dem der Erbfall eingetreten ist, auf den Erben über. Die Mitgliedschaft endet sodann zum 31.12. des Jahres, indem der Erbfall eingetreten ist.
(Beispiel: Tod eines Mitgliedes und Einreichung aller erforderlicher Unterlagen durch den Erben: 20.10.2014,
Ende der Mitgliedschaft: 31.12.2014, Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens: 30.06.2015). "Kündigungsformular"
 

In unseren Wohnhäusern gibt es folgende Varianten der Hausreinigung: 1. Die Wohnungsnutzer reinigen im Regelfall in Eigenregie. Hierbei gehört, neben der wöchentlichen, wechselseitigen Reinigung des Treppenhauses und des Hauszuganges, auch die monatliche Reinigung von gemeinschaftlichen Kellerflächen sowie Trockenspeichern und Dachböden. 2. Die Hausreinigung wird von einer Reinigungsfirma durchgeführt - die Kosten werden über die Betriebskostenabrechnung abgerechnet. Soll die Hausreinigung von der kostenlosen Reinigung in Eigenregie auf die kostenpflichtige Reinigung durch eine Fremdfirma umgestellt werden, so benötigen wir einen, von allen Mietern des Hauses unterzeichneten, entsprechenden Antrag. Siehe auch "Hausreinigung"

U
Der Vermieter darf bei öffentlich geförderten Wohnungen ein Umlagenausfallwagnis im Wege der Betriebskostenabrechnung berechnen. Diese gesetzliche Regelung zum Umlageausfallwagnis existiert nur für den preisgebundenen Wohnraum. Es bildet eine Sicherheit für mögliche Ausfälle für den Vermieter. Es darf nur mit 2 % der entstandenen Betriebskosten für die jeweilige Wohnung angesetzt werden.
 
Sofern ein, mit der Genossenschaft im Dauernutzungsverhältnis stehendes Mitglied verstirbt, kann der Ehegatte des verstorbenen Mitgliedes die Mitgliedschaft durch die Umschreibung erwerben. In diesem Sonderfall ist kein Eintrittsgeld zu zahlen. Ist der verwitwete Teil Mitglied geworden, so wird auch der Dauernutzungsvertrag im direkten Zusammenhang auf den neuen Vertragpartner umgeschrieben. Hier benötigt die Genossenschaft eine Sterbeurkunde des Mieters.
 
Damit der Einzug in Ihr neues Zuhause möglichst reibungslos klappt, ist eine gute Planung nötig. Einige wichtige Punkte haben wir für Sie zusammengestellt.
 
Möglichst frühzeitig
  • Mietvertrag für die alte Wohnung fristgerecht kündigen
  • evtl. Renovierungsmaßnahmen mit dem Vermieter absprechen
  • Übergabe / Übernahme diverser Gegenstände klären (Küche, Fußbodenbelag, Tapete …)
  • Besichtigung der neuen Wohnung
  • Zahlung der Kaution / Anteile mit dem Vermieter klären
  • Vorvertrag / Mietvertrag abschließen
  • Zählerstände schriftlich festhalten
  • exakten Umzugstermin festlegen
  • Umzugsurlaub beantragenUmzugshelfer bzw. Umzugsfirma organisieren
  • evtl. Lkw mieten
  • Parkplatz für Ein- und Auszug reservieren
  • neue Möbel bestellen (Liefertermine beachten)
  • Sperrmülltermin mit der Stadtverwaltung klären
  • Handwerkertermine klären
  • Babysitter organisieren
  • Adressänderung bekannt geben
  • An-, Um-, Abmeldungen (Formularseite Stadt Köln)
Kurz vor dem Umzug
  • Umzugskartons in unterschiedlichen Größen besorgen
  • Markierungsstifte zur Beschriftung der Kartons kaufen
  • Arbeitshandschuhe kaufen
  • Spanngurte zum Sichern der Ladung kaufen
  • Reinigungsmittel einpacken
  • Alte Decken / Handtücher / Luftpolsterfolie zum Schutz von Möbeln besorgen
  • Zeitungspapier zum Schutz von Gläsern und Geschirr sammeln
  • Snacks und Getränke für die Umzugshelfer einkaufen Am Umzugstag
  • Briefkasten leeren
  • Zählerstände schriftlich festhalten
  • Gas-, Wasserhähne schließen, Hauptsicherung ausschalten
  • Namensschilder abmontieren
  • letzter Kontrollgang durch die alte Wohnung
  • Umzugshelfer in die neue Wohnung genau einweisen
  • Namensschilder anbringen
  • Umzugshelfer verköstigen
     
Für Ungezieferbekämpfung in Mietwohnungen anfallende Kosten, sind nach der Betriebskostenverordnung umlagefähige Betriebskosten. Über einen Ungezieferbefall hat der Mieter den Vermieter unverzüglich zu informieren. Unterlässt er dies und das Ungeziefer verbreitet sich im ganzen Haus, macht er sich schadenersatzpflichtig. Die Bekämpfung von Ungeziefer muss unbedingt fachgerecht erfolgen.
Der Mieter ist ohne vorherige Zustimmung der Vermieterin weder zu einer Untervermietung der Mietsache noch zu einer sonstigen Gebrauchsüberlassung an Dritte berechtigt. Die Erlaubnis kann unter Umständen aus wichtigem Grund versagt werden. Im Falle der Erlaubnis hat der Mieter Anspruch auf schriftliche Erteilung. Bei unerlaubter Untervermietung oder Gebrauchsüberlassung an Dritte kann der Vermieter verlangen, dass der Mieter das Untermietverhältnis kündigt.
Der Vermieter ist berechtigt, seine Einwilligung zur Untervermietung von der Vereinbarung eines Untermietzuschlages abhängig zu machen. Im Falle einer Untervermietung an Dritte haftet der Mieter für alle Handlungen oder Unterlassungen des Untermieters.
Hier gelangen Sie zu einem Antrag zur Untervermietung
bzw. einem Formular zur Abmeldung eines Untermieters
siehe auch "Abwesenheit"
Ein wohnungsloses Mitglied kann mit Zustimmung der Genossenschaft seine Mitgliedschaft auf einen nahen Verwandten übertragen. Zur Übertragung vereinbart das ausscheidende Mitglied mit dem empfangenden Mitglied einen Gesprächstermin in den Geschäftsräumen der Genossenschaft. Die Mitgliedschaft des übertragenden Mitgliedes endet unverzüglich mit der Zustimmung durch die Genossenschaft. Der Dividendenanspruch entfällt zur gleichen Zeit.
V
Die Vorauszahlung für die Betriebs- und Heizkosten werden monatlich zusammen mit der Netto Miete für Ihre Wohnung erhoben und gezahlt. Die jährlichen aufgelaufenen Vorauszahlungen (12 x Betrag) sollen möglichst die anfallenden jährlichen Betriebs- und Heizkosten für die angemietete Wohnung decken, so dass der Mieter möglichst geringe Nachzahlungsbeträge mit der Jahresabrechnung zu zahlen hat. Daher ist es auch von Zeit zu Zeit notwendig, die Vorauszahlungen an die gestiegenen laufenden Kosten für die Wohnung anzupassen.
Das Haus, in dem sich Ihre Wohnung befindet, ist gegen die üblichen Gefahren versichert. Für Sie als Mieter kommen ergänzend insbesondere folgende weitere Versicherungen in Betracht, welche Sie spätestens mit der Wohnungsanmietung unbedingt abschließen sollten: a) Privat-Haftplichtversicherung Die Privat-Haftplichtversicherung, welche Sie spätestens mit der Anmietung unbedingt abschließen sollten, tritt in der Regel dann ein, wenn der Versicherte Schäden an fremdem Eigentum herbeiführt. Dies gilt nicht für vorsätzliche Beschädigungen fremder Sachen. Hier ist zu beachten, dass manche Versicherer gemietete oder gepachtete Gegenstände hiervon ausschließen. b) Hausratversicherung Die Hausratversicherung versichert in der Regel Sachen des Haushaltes, die durch Brand, Einbruchdiebstahl (einschließlich des Versuches), Vandalismus bei Einbruch, Leitungswasser oder Sturm zu Schaden kommen. Fahrräder können hier mitversichert werden.
 
W
Das Wärmedämmverbundsystem ist ein häufig verwendetes System zur Verbesserung des Wärmeschutzes eines Gebäudes und zur Sanierung von Fassaden mit Wärmebrücken. Verwendet werden Polystyrol- oder mineralische Dämmplatten. Auf die (verdübelten) Wärmedämmplatten wird in der Regel sodann eine Armierungsschicht mit Glasfasergewebe aufgebracht, die als Untergrund zur Aufnahme des Oberputzes dient. Folge: Energieeinsparung für Wohnung und Haus
Ein Mieter der Genossenschaft kann den Wohnungstausch innerhalb des Wohnungsbestandes beantragen. Hierzu ist wie bei der ersten Wohnungssuche ein Bewerbungsfragebogen mit den geänderten Wünschen auszufüllen, der über dem Text „Fragebogen“ durch ein Zusatz „TAUSCH“ zu ergänzen ist. Exemplarisch haben wir Ihnen die entsprechende vertragliche Vereinbarung als Muster einmal beigefügt. ((Vertragsauszug Zuteilung Tausch))
 
In Köln ist einheitlich die Mietstufe V gültig. Ob und in welcher Höhe Ihnen Wohngeld als Mietzuschuss zusteht, richtet sich grundsätzlich nach folgenden Kriterien:
  • 1. der Zahl der zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder (Haushaltsgröße)
  • 2. der Höhe des Einkommens der zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder
  • 3. der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung
Genaueres sowie einen Antrag auf Wohngeld können Sie über folgenden Link ersehen:
"externer Link zum Sevicebereich der Stadt Köln"